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Full text of "Der Bau und MöbelSchreiner oder Ebenist Zum Handgebrauch für das SchreinerGewerke und für Bauliebhaber; insbesondere für den geschmacksbildenden und technischen Theil in der polytech. Anstalt zu Nürnberg"

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DER 



EIN HANDBUCH 

FÜR DAS SCHREI1VER-GEWERKE UND FÜR BAULEEBHABER 

I!1S BESONDERE 

FÜR DEN GESCHMACKSBILDENDEN UND TECHNISCHEN THEIL 



IS DBB 



BEARBEITET 



CARL HEIDELOFF. 



^ ? II K V T. 



M knhkik; BEI KIEGKL UND WIHWRI». 



Der Bau- and Möbel -Schreiner oder Ebeniat etc. raa C Heidelolt 2>« Heft. 



Erklärung der Kupferplatten. 

PL 1. and 2. 

Auf PUlM t. liefern wir «in« freiMehende Wendeltreppe mit tiwi» G*- 
linder. Fig. I. «elh tüeSproie« im groteern Meaialabe ror. Die Kugel e. 
»in! reo Meeting gemacht; die punktirt* Linie dareh dieee Kugel beutdwet 
ein e'uernee Slibchen, den en der Geiendenproaie befindlich, durch die Kugel 
in dee Ge'-TnJer ticfettigt wn*dL 
ilnfPLa. befindet «ich diel 



mag die 



„luio. 



PI. 3. 

rnr A. und B. MetUn den Grund- und Aufriea einer Trepp« der. die 
i angleichen Viereck liegt. Die Stufen eind am iuawra Ende a»rem» 
- bcferligt, die inner« Enden in Wangen eingeladen. Die Gelen- 
«•reprwten eind »an Eieen. Fig E. beieichiiet die Art und Weiee, die 
AotTtue-Slufen mit davu gehörigem Wengenetnek ameatregen. Man steht 
nämlich ton dem Punkte eur, wo «ich da» gerade Wangenetuck eeblieeien «oll, 
eine winkelrecliie Linie 1, 4- Diceer 1'unJil 4. dient eugloich um Millelpnnkt 
dee Halhkmic« |, 6; hierauf (heilt nuir da Radiaa I, 4, in 3 gleiche Theüe, 
trägt einen dieter Tlieile eon 4, nash 5, «nd be«ckreibt ron dieicm Pnnkt ana 
den Halbkrcie 6, 3, welcher die Schnecteiillni* dee Wange endig«, Veen 
Puhte 2- ans. tragt man auf die ertte (Antritt«-) Stuf« eine wiakelrechl* Linie, 
dia Lange dicaer Linie kl zugleich der Radio« de» Doge» 7, 8, der 60 Grad. 

>uee. Von. Punkte 5 an* «ieht »an mit dee Linie, J. T. «in« 
I» dadurch gefunden« Pnnkt 10. iet der 

genas, O, 



Fig. C and D, bilden den Grand- und Aufriaa einer Trepp«, die sich 
riermal wandet, mit einem größten Ruheplatz in der ersten Etage. An den 
Stellen der Wangankrtinmungcn tiud die Stufen gebogen, damit man tich 
nicht in der Ecke «14 
meidbeh wir«. 



Fig. G. »igt d 

bewerlntelligt Kaehdem naa« den Bogen 1 , 2, J , 4, in drei , 
K«beiU bat, liebt man vom Punkt. Q, 
den die Wange bildet, die Lini. 0, », eerlingert aolch« bin nie die 
. 7 begegnet, welchen im Punkt* 6 geeobiehi. Di« hicJurch 
ler Linie S, 6, tragt man auf 6, T und rieht rem Punkte 
7 nun, lecblwinkiicht mit 6, 7 eine Linw 7, 8; ena rankla i, aua zieht man 
ebcnfaUi eine Linie 2, 8, wiuhelrcclit mit 2, 0} der Zuaammentfetungepanlu) 
8. bildet du Cenlrum zur Bogenliuie J. 7. — Auf gleiche Weiee wird die 
Bogtnliiiie 1, 9 gefunden, indem man 3, 9 ~ l , 3 macht, u. a. w. 

Fig. F, bezeichnet die Keaatruktion der Wange and Stuf* beim Antritt 



Man trägt die Breite der Wange b, a von b nach c auf die rerllingerte 
Seufenlinie 5, and vom l'unkle 0 aus bc^:Srcibt taan den Bogen a, i, welcher 
00 Grad meeeen nraa» ; eue demeetben Mittelpunkte e zieht man den Bogen 
b, o, und iheäU die Linie c, 0 in wcha gleiche Theile, dee, erata Thüil d bildet 
daa Mittelpunkt der Kreta linie i, k, aeloher ebeniaUa 00 Grad tnieit. Au:* 
d, h ürigt man wieder einen der Theile e, o, welcher der Mittelpunkt der 
Kreialiaie k, 1 iet, und, wie die andern, CO Grad auait Fibrt man lort, aai 
j*d«n Railiua dicrer gefundenen Mittelpunkte wie angegeben, einen Theil eon 
o, 0 m tragen, ao ergeben «ich die obrigan Mittelpvukie f, g, h welche die 
i, m; m. n, and n, b bilden. Um die Se^neehenlinie der Sl.le te 
, d eiae aenUrechte i, p. welch. Uni. der Radi« 



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de* Bogen* p, q Ut Durch die Verlängerung rtn d, 1* »rgiebt eieh der Punkt 
q, dieee Linie d, cj wird in 8 gfeiobe Theil« gefheilt, and mit dienen Tb(riE*a 
findet nun auf uimliehe An die Mittelpunkt* e, e, jr, ru den BogwJink« 
4, r, e. t. 

' wie die der Figur Ei d»für iet elier 



PL 4. 



Fig. a i 



Fig. B. ul D. «eilen «in. rund. (Wendel-) Treppe tot; Fig. e, b, o , 
J MuKar ,o» Gelenderdocke». e« w*W 

Dieee können o»ch Ertorderniee ron Holl oder EU« geerbcilct i 

Mut liebt ane allen dietcn und f.il^cr.Jcn IV.ipwtlci» rcn TVij-j'vft, dett 
die 8Wcn -Eintbeilung immer in der Mine der Treppe gfachieht. Die Hübe 
nid der Voreprung der Stufen (Steigung und Auftritt genannt) richtet eich 
illcnu! uech dem mehr oder weniger grosren Raum. Bei neuen Gebinden 
nullte dm nie mit dem Rmmn für die Treppe geixen, weit eine beq'jr-m« 
Treppe <u den Heupterfardcruineeu eine* guten IJtUudo» gerechi 
ron 0 Zoll Steigung » 12 Zell Auftritt, 



PL 5. 

Dieee FUtte iet Temiiiedir.en Kiu»tnjl<im=n, tum Stuft« gewidmet. Flg. 
I, 1, 5, 4 *iad Abutne-Slulw \ man macht eie gnroliaUch ew eUem Stocke, 
entweder einfach, wie der Durchechnill e, b, Fig. I. engt, oder mit einea 
;e, d.Pig. J.-Kg.S,0,T 1 

irden. 2 ! 
die punktirte Linie be.clcln.ct die I 
Stufe; - Fig. 8 und 9 find Stufen im Oarcr-thnitl gecciehnet, 
ekwrne* Gelinder, dn entweder eüigeleuen iit wie Fig. 8. und deren Crundrie* 
Fig. IS; «der mm ccbmnbt die eieermn Stangen eomrhclb der Stufen ca. 



Fig. 0 n>w — P>g< "• «• bm1 
die eich durch Heiiberluit aiirxrnchnen. - Fig. 13. and l4. emd Staun, ene 
«Wachen Brettern nuMmmengeeettt, welche theOi mit Nageln, ibeel* mit Fn- 
gtn und Zungen rerbunden werden. 

FSg. 17* und 18. rletlen Profil nnJ perepeetirieebe Aneickt einer Stufe 
der, weld*, eue einea Stäche geerbeilet, die Verbindung mit Ei«*o druiüich 
neigt. Men fugt eie mit Zupfen a, b. oder mit tmeruen Bindern c, d mummen. 
Oitaele macht man die Stufen ron einfachen Brettern, welch* echrig nuf ein- 
ander liegend, rerbunden werden Fig. ig, 40, XI. Di*«* Verbindung hoeuhi 
eue Sticken a, b, e, <L eine für jede Stufe, aj reretlrkt durch ein nwmtn 
Stuck, du eich dem «raten genau CMcMiceet, «ad mit Nägeln bcfeMtgt wird. 
Dieee nweitea Stacke lind im l'lan ui 
f. g, h. i, k, I, Uaeicbnet. 

PL «. 



Fig. I, 2. iet ein« 




r Fig. IT, 18. 

Alt Ug,h.e»d 

L, Milleine. 
; dir» Art gewahrt dm Vor 



Hübe geben kann. 



Fi£ 5, 4. -> enthuJlen einen Theil einer runden T/cppc eui rtilkuu l 
Fig. 6, T (ind Durchschnitte in beiden Kndeu der Treppe, Fig. 8- 
xusamoKijgctrllc mit ilc-m Durchnaunilt der Mitte. Ki*;. 9. Lcx«M 
andere Art tob Auatregung der Stufen. 

Fig. tO, II Mellen einige Itouitruktioaen von Stufen rar, dm 

«b nril Biren, Pig. It rerbundeu werden. 
Pig. 13, 14. IS, tö »ind Stufen euf ein« eedm Art — 

> — niunmeiigciettt. fig. 13. «nf dm Stach n, b, e, 
t fugt man im Stadt «<, b*. rr*. d', t/, P Fig. 14. und dm Gegenetuck 
IS; lenierei 
feeligen. 



d, «> 
P%. 



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Fig. 16. kt rä« Liitlt i, h, L m, mit Na* und Feder, welche man i„ 
der Milte der Stuten «nbringt um «olch« tu bef.eugen. Mm kenn euch 

pl r. 

Von den Wangen. 

Fig. >• 2. Si 4 and S lind T*r»chicdr.o« IWh einer Trepp«, dem 
Wange» an der Muer behntigt «erde«, welche Ja« Trepp entuu« bilden. I« 
dieicm F»ne sind die Wauden gerade , und ihn Auetragang ist IdcbC Man 
braucht nur rom Grundm« euj die Statu and ihr» Stürbe aa&iuiehcn und 
hiernach die Wangenliaie «a Mennes — «, b. Fig. S und «, d, Fig. <V smd 
Zapf« muit man die der»u«8!>enJe Wange rernindet. 

Flg. 6 iat «ine Treppe im i c eto w iu hnchlea Renme liegend. Die ', 
nnd Uui'h.tnbea. eiad eur 



giebl die 
Fig. 14. 



F. R . ||. i.t der runde Theü einer Treppe, deren Stnfenliiwn in den 
de« Kram geben; Fig. 13. int ahrnialta eine Treppe iat Halb. 

geben aber nicht in den Miiurlpunht I« «raten Falte 
12, im leblern Falk ein« 1 



PI. 8. 



Fig. *i s > "*f*ra die Art sad Weile du WangMetuck einer Treppe, 
.u.nitra^cn. Nachdem man die Keirage Linie A, B bestimmt bat, welche im 
Grandrim die Linie C, D iet, liebt nun Ton aalen eile Enden der Stufen 
■enhreaht bia tar Linie A, B, ran hierauf winkclncht mit A, B, dieselben 
Linien, and (ragt die EntfemuDgeti der ktvmmea Linie «on C, D, «uf die 
mit die«™ oorn?*pond.rendeo Linien tob A, B, wodurch «ich die Bogrnliaie 
Fig. 3. ergi.be. Di, abrige Erklärung folgt «rf PI. g. 

erfehrea findet bei Fig. 9 and 10 Statt, welche da. Wen- 
Treppe O, H, Fig. 4. .ind. Fig. 6, 6, 7 «ad 8 »iad « 



PL 9. 

Fig. A. da, Tbml .iner müden Trepp« aoH .^.tragen werden; m» 
t die Linma B, C, und D, E. und «enlurochl mit B, C, «II« Punkte 1, 
*, 4, 6, 6 u. «. w. — Hierauf .Übt aua perellel mit B, C eine Linie F «ad 
tragt auf F, F eo rid Stufeihohei. ata «ich im Plan A befinden» die» Unit. 
dercb.eha.ide. eich mit deajemge. ran 1, 2, M,.tr. «ad be.tim.en 
•Le ackrig« Lag« der Statu, Abdana trfgt man über jede dimer Stufea da« 
M **»> »» *» Wenge »her den Stuf.» berrerregan .«II, aad erhalt hier- 
durch die Punkte ,', »/, 3 < fi<( ö ' a. ». w. Von die«en Pursten tragt 
m«n die Hohe der Wengen gleichnaUaig herunter und bekommt die Punkte 
I", 2", S", 4", 5", a. «. w. liebt man entflieh die Linien 0, II und T, J, 
10 erhält nun di. total. Breit« der Wange oder die guue GrS«e de. Holte." 
woran, die Wang« gearbeitet werden rana.. Um du ßogenrtftck oberhalb 
G, II « U finden. reriiArt man wi« «uf PI 8. Fig. 1. 1. S. Dm W.ngemttlck 
K wird ebemo krrn.trnirt. 

Die Ikrdeekung unter der Trepp, «u kooatruiren grj.ci.ieht folgender- 
r °"' t *- Mb. «och einmal den Grundplan A Fig. 1, gen gleich dem 

der Fig. |. und riebe die Paukte I, 2, », 4, 5, u. ». w. irakrecht mit B, C. 

B, C. nacht m«. d» Linie D und trügt «uf D, E .0 »iele Stu- 
1 im GrundriM .ich Stufen befinden. 
Die«« Linien werden boruonul gelogen, und wo «ich dieie mit den 
.enrtrenhuB Linien I, 2, 3, 4 n. «. w. durehkreuien , bildet .ich die krumme 
Linie der Decke. Hierauf benimmt man noch die Surhc der Dtck* und 
lieht «olch* ebcaCll. horizontal, üm den Körper F auaiutragen , rcrf.brt 
na« wie früher g.«igt wurde. 

PL 10. 



Fig. I. GrandriM einer runden Treppe mit bcrTOnpringeadna Antritt. 
Sllmmtlichn Dechen die.ee Trepp« bclinJoii .ich hier aufgetragen. Fig. 3. 
ilt die KoiMtraktion rioe. Theil. der Deche, die euf die »ergeh.ode Art be- 
ird, indem man di« Punkt« e, b, c, d, «, f aenltrecht in die 
1 «Übt und ioIcU ron g, h, i, k durclxclinoiden h,.rt, . 



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,!«,»,• biM.t. Ebnoc w*rin die Pu«Ü« I, J,S,*,h,e,T«. 

Fig. 2. «ntMlt i'H K»M»n*Ü0B 1er Deohealeiite, 
„i A, B. beteten»«. Neehdrja auti nämlich «ul A, B Fig. 2, 
.!> i. Much 1. «, S. 4 m. «. *. «loh. eich etrf A, B Fig. t. heBBdea, 
„f W h«, .UM - *~ LW- J £ 

Stufen 0, 10, 11 * Beheadliiii ' 

11, »2 «. e. w. oad bflcU» die kniBMM Deokeelfirte. Dieieibe ung 

g*i «t K»««™taio. «w Thea» r, p.* «.*, <fc'».«.w.»«. 
PI. 11. und 12- 

Beid. Platt« ealhelu:» ei* rande Treppe mit Wet^n-KaoetnJtfianm 
Mm. bcwerhrtaDigt ihm Aufregung 1B f eb«e die Art wie bei den wrhwgt- 
bratdeo Treppe», oad bedorfca daher heißer weiter»!'" 
UE ,d Butiuubea nicht deutlich genug beseieh»«». 

PL 1». 

t X J, 4 hi» 13 »teile» Terechieden» Moeler »ob 
», b ehn « TeiwihMene Dorobechnitt» der Spreue «. — e 
. T. — Flg. I» 'S •"*-*»■ I "' 



CeUnder, Fig. l6. ciet 
eud ia Bob) wuf&brbeT. 

PI. 14. 

Fig. e, b, o eiad S eewciiede«. Mueter tob TreppragtHade» im *lid«i. 

r reichrrer Art wie du euf PI. IS. 
d, e, f elellea Master ua auKeroen Style ror. «ad h»«D*B, ihm Zter- 

. Dihiogegea Fig. t, b. c darch. 



Macter d, e, f , hoanea in 

r ein feeaadli, 



kleiae Thea, der 
„ „„Jsreb wich» 



kli. erb.lt. 



■ ditieiiea wir du IIa Heft oad toellufcg den Beutebrei- 
aeri du Sie Heft e«U euwcblieuend de« Mübelechrehwr gewideret »eya, 
a, Sota, Spügela, Toi" 



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